Lichtspielerei mit Arduino und LEDhalterung aus dem Lasercutter

Adalight ist ein schönes Arduino Projekt für die Ambientbeleuchtung eines Bildschirms (Kennt man vielleicht von einem namenhaften Hersteller für Fernsehen 😉 ). Man braucht hierfür natürlich einen Arduino (z.B. Uno), einzeln ansteuerbare RGB LEDs (z.B. RGB Lichterkette mit WS2801 controller) und ein extra Netzteil für die LEDs, da man über den Arduino nicht so viele LEDs betreiben sollte.

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Die LEDs werden gleichmäßig hinter dem Bildschirm verteilt, damit sie die Wand hinter dem Bildschirm anleuchten und dadurch eine schöne Hintergrundbeleuchtung ergeben. Die Befestigung der LEDs kann man perfekt aus Acrylglas mit dem Lasercutter schneiden und so an seinen Monitor anpassen.
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Mit der Interpolierfunktion in Inkscape (Erweiterung/Aus Pfad erzeugen/Interpolieren) kann man die Löcher in die die LEDS eingeschoben werden automatisch duplizieren und gleichmäßig verteilen. (Einfach die äußeren Objekte markieren, den Exponenten auf 0 setzen und die Anzahl der Interpolationsschritte einstellen.)

interpolieren

Den Adalight Sketch lädt man auf den Arduino hoch und die Ansteuerung kann dann über verschiedenste Programme geschehen (Boblight, Processing oder auch Prismatik) , die es natürlich für alle gängigen Betriebssysteme (Windows, OsX und Linux) gibt.

Ferienprogrammaktion 2014

Herstellen und Auslegen eines elektronischen Multi-Geocaches in Rothenburg. So zu sagen eine Schnitzeljagd mit GPS durch Rothenburg mit elektronischen Hinweisen bei jeder Station.

Für jeden Cache wurde eine Platine mit elektronischen Bauteilen inklusive einer 7-Segment-Anzeige und eines Magnetschalters aufgelötet und mit einem Arduino verbunden. Nun kann mit Hilfe eines Magneten die Anzeige aktiviert werden, die einem einen Hinweis auf den nächsten Cache gibt. Aufbau und Idee wurden der Zeitschrift c’t Hacks 2/2014 entnommen.

Arduinos

Arduinos: Gelötet und in einer Box

Die 10 Kids zwischen 11 und 13 Jahren wurden in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen hatten. Eine Gruppe suchte nach geeigneten Verstecken, eine Gruppe lötete und programmierte die Arduinos und eine dritte Gruppe fertigte wasserdichte Gehäuse für die Einheiten.

Ferienprogramm 2014

Kids und Tutoren beim Basteln

Zum Abschluss wurden die Geocaches noch versteckt und ein Probelauf gemacht.
Mal sehen wie sich der Multicache bewährt.

Gebogenes Sperrholz zum Geburtstag

Wie verschenkt man eigentlich ein e-book zum Geburtstag? Im Fall von Amazon’s Kindle geht das so eigentlich nicht, sondern man verschenkt de facto einen Amazon Gutschein, … sieht aber langweilig aus. Also braucht’s eine Verpackung um den Gutschein … da kam dann die Idee, warum nicht in Buchform? … aus Holz?

Aber wie macht man einen Buchrücken, Holz und biegen geht eigentlich nicht gut zusammen. Christoph hatte es ja schon einmal gezeigt, des Rätsels Lösung heißt living hinge. Dazu gibt’s auch eine passende Inkscape Extension, die ich jetzt auf allen Rechnern im Lab vorinstalliert habe.

… und wenn wir schon den Laser Cutter bemühen, dann kann man auch noch einen lustigen Buchtitel rastern.

Buch, noch flach:

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Endergebnis sieht so aus:

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Lötfanten mit dem Lasercutter

Lötfanten sollen als „Dritte Hand“ bei Löten und Kleben dienen. Ich habe mir das Lötfantenprojekt des Eigenbaukombinat Halle (Danke – super Idee!) als Vorbild genommen und es mit Hilfe des Lasercutters nachgebaut. Meine alten Wäscheklammern waren allerdings nur 9 mm breit, so dass das Ganze ein wenig klein geworden ist.

Lötfanten in Action mit Einzelschicht

Die 9 mm Breite hat mich zu 3 Schichten 3mm-Sperrholz gebracht, die zuerst gecuttet und dann verklebt wurden. Zur passgenauen Verbindung habe ich in die großen Teile 6mm-Löcher geschnitten, und beim Kleben Holzdübel durchgesteckt. Das hat gut funktioniert.

Lötfanten in Action

Die Bodenplatte hat ebenfalls 3 Schichten á 3mm. Um noch einen Fanten extra rauszuholen, habe ich bei der mittleren Schicht nur den Rahmen gecuttet und in der Mitte noch einen Fanten.

Kissing fants

Wie ist es geworden? Ganz gut – aber wie gesagt etwas klein. Ich habe wieder mal gelernt, dass man auf dem Sperrholz gleich die Abdrücke der Schraubzwingen sieht, wenn man es mit dem Anpressdruck zu gut meint. Am Design kann man noch feilen. Die Klammern sind ein wenig schwergängig – halten dafür bombastisch.