Archiv für den Monat: Juli 2014

Inkscapestickerei

Inkscape ist wohl die vielseitigste Software, die wir im FabLab nutzen. Wir nutzen es zum schneiden von Folien, erstellen Lasercuttervorlagen und einfache 3d Objekte zusammen mit OpenSCAD.

Also versuchen wir auch die Stickvorlagen für unsere neue Stickmaschine mit Inkscape zu erstellen. Zudem wollten wir unseren neuen Maschinenstickgarn ausprobieren. Wir haben nun 20km Garn in 20 verschiedenen Farben.

Durch die „Schraffur (grob)“ Funktion lassen sich große Flächen schnell zu einem Stickmuster umwandeln. Wenn man die Kontur-dicke der Füllung auf 0,25-0,3mm einstellt sieht man recht gut, ob das Muster deckend mit unserem Garn (Stärke 40Nm) gefüllt wird.

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Die Inkscape-Funktion „Muster entlang Pfad“ eignet sich auch sehr gut zur Rahmenerstellung. Hierbei lässt man ein Zickzackmuster entlang eines Pfades wiederholen und Verschmelzen. So lassen sich schöne Umrandungen erstellen, die man dann z.B. mit der „Schraffur (grob)“ Funktion ausfüllen könnte.

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Die Inkscape-zeichnungen werden dann für  Embroidermodder 2 als csv exportiert, ausgerichtet und für die Stickmaschine als pes abgespeichert.

Tortendeko aus dem FabLab

Wie schon im Beitrag „Cracker Lasern“ erwähnt kann der Laser-Cutter auch Lebensmittel gravieren. Die ersten Versuche waren geschmacklich nicht so toll also versuchten wir Kekse zu finden, die sich ohne starke Geschmacksveränderung gravieren lassen.

Orangenkekse sind durch ihre leichte Zuckerschicht sehr gut geeignet, da die Oberfläche karamellisiert anstatt verbrannt wird. So kann man ein tolles individualisiertes Tortendekor herstellen.

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Nervenfräse

Bernd war heute da und irgendwann kam die Idee auf, die CNC zu nutzen um seinen nickname auf einen USB-Stick zu gravieren.

Gesagt, versucht, gescheitert. Die Idee war zunächst mit Inkscape den Schriftzug zu erstellen und den Pfad als G-Code zu exportieren. PyPC-NC hat den Schriftzug ein bisschen verstümmelt:

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Wie sich beim Debuggen zeigte war die Polar-Koordinaten gestützte Korrektur noch nicht fehlerfrei. Nach einigen Versuchen sah es dann deutlich besser aus:

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… der letzte Versuch mit einem Streckfaktor von zwei und phi von 45°.

Erste Sticheleien

Im heutigen OpenLab wurde die Stickmaschine eingeweiht.

Natürlich kam die Vorlage wie so oft aus Inkscape. Einfach eine Form zeichnen und über den Pfadeffekt „Schraffur (grob)“ in ein „Stickmuster“ verwandeln.

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Dann mit Hilfe des Embroidermodder Inkscape Plugins die Schraffur als Polyline (im csv Format) abspeichern und in Embroidermodder 2 öffnen:

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In Embroidermodder 2  nur noch Skalieren und Ausrichten und für die Brother Stickmaschine auf dem USB Stick abspeichern.

Und so siehts gestickt aus :

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Näh- und Stickmaschine ist eingetroffen

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Uns wurde von der Stadtsparkasse Rothenburg eine Näh- und Stickmaschine gesponsort. Wir haben die Brother Innovis 1250 gerade mal ausgepackt. Jetzt heißt es sich einzuarbeiten und die richtigen Software-Einstellungen zu finden.

Polar-korrigiertes Fräsen und Bohren

… immer noch auf dem Weg zur selbst erstellten Platine, genauer gesagt beim Bohren eben dieser. Kürzlich bin ich noch über das Problem gestoßen, dass man die Platine exakt gerade in die Fräse einlegen muss, dass die Bohrlöcher auch an der richtigen Stelle im Epoxyd landen und nicht etwa ein paar Millimeter daneben. Das ist aber gar nicht so einfach …

… die „Softie“-Lösung, bevor ich mir Mühe mit der „Hardware“ geb‘, arbeite ich doch lieber mit Software um das Problem herum.

Gegeben sei also eine Platine (hier eine „Simulation“ in Form eines simplen A4-Blatts), die nicht exakt gerade in der Fräse liegt, etwa so:

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… dann muss man dem Controller der Fräse nur noch beibringen, wo zwei frei gewählte Punkte aus dem G-Code in der Realität liegen. PyPC-NC ermittelt daraus mittels Polarkoordinaten dann zwei Korrekturwerte: um wieviel Grad muss gedreht werden und um welchen Faktor ist der Radius zu korrigieren.

PyPC-NC Polar Fix

… bei der Gelegenheit ist für PyPC-NC eine grafische Darstellung des G-Codes auf der XY-Plane abgefallen nebst der Möglichkeit den Ursprung der G-Code Datei nach belieben fest zu legen.

Cracker-Lasern

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Schablone zur Laserbeschriftung von Aldi-Crackern mit dem Laser-Cutter aus Sperrholz geschnitten, Kekse eingelegt und mit den dargestellten Einstellungen graviert.
Sieht super aus – schmeckt aber nicht besonders! Kein Wunder, die Garvur wird rausgebrannt.
Mit power=10 ist die Linie noch feiner und der Geschmack besser. Die Einstellungen kann man aber noch optimieren. Mit power=5 sah man fast gar nichts.
Als nächstes kommen Butterkekse dran, nachdem ein erster Gravurtest mit Stesie’s Banane nicht besonders gut ausgesehen hat. Die Banane wurde bei dem Versuch aber weder gequält noch nachhaltig verletzt.