Archiv des Autors: Tom Branz

Die FabLab-Zwiebelplootz-Schaufel

Am Mittwoch war der Bayerische Rundfunk zu Gast in Rothenburg – für Filmaufnahmen unter dem Motto „Extra-Tour Wasser & Wein“. Abends stellte Jutta Striffler von der gleichnamigen Bäckerei mitten auf unserem Weinberg den Zwiebelkuchen live im Fernsehen her. Nachdem keiner wusste, was mit dem ungebackenen Kuchen passieren sollte, nahm ich ihn kurzerhand mit ins FabLab.
Natürlich passte das Profibackblech nicht in unseren Ofen. Also haben wir kurzerhand die FabLab-Zwiebelplootz-Schaufel hergestellt. Klassischer Weg: Konstruktion auf Inkscape, Übertragung auf Visicut, Schnitt mit dem Lasercutter aus Pappelsperrholz. Damit wurde der geschnittene Kuchen auf unser normale Backblech geschaufelt, danach gebacken und anschließend mit unserem neuen Spezialwerkzeug auf Teller verfrachtet.

Danke für die Spende. Der Zwiebelplootz war sehr lecker!

VHS-Kurse im FabLab 2017

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule des Landkreis Ansbach bieten wir im Wintersemester 2017 drei Kurse an. Anmeldung über die Volkshochschule.

Holzschachteln mit dem Lasercutter
Samstag, 14.10.2017 von 14-17 Uhr, Mindestalter: 16 Jahre
Wir entwerfen mit Hilfe des Zeichenprogramms „Inkscape“ ganz einfach verzahnte Schachteln und schneiden sie mit dem Lasercutter aus verschiedenen Materialien aus.
Damit lassen sich Schachteln, Schubladen, Setzkästen und vieles mehr realisieren. Auf den Flächen lassen sich Muster gravieren oder ausschneiden. Hier ist Kreativität gefragt.

Stempel selber machen
Samstag, 25.11.2017 von 14-17 Uhr, Mindestalter: 12 Jahre
Herstellung eines Stempels mit Hilfe unseres Lasercutters. Das Motiv, eine Grafik oder Text, wird vorher am PC entworfen und dann auf den Stempelgummi übertragen.
Der Stempelhalter wird, angepasst auf die Stempelform, aus MDF mit dem Lasercutter geschnitten und mit dem Stempelgummi verbunden.

Löten Grundkurs
Samstag, 02.12.2017 von 14-17 Uhr, Mindestalter: 12 Jahre
Es soll das Basiswissen zu den Themen Löten und einfachen elektrischen Schaltkreisen vermittelt werden. Hierfür werden anhand von verschiedenen Elektronik-Bausätzen wichtige Bauteile und Schaltpläne erklärt (z.B. Wechselblinker, LED-Würfel etc.). Anschließend wird das Löten beim Zusammenbau der Bausätze geübt.
Mit den erlernten Fähigkeiten kann man kleine elektronische Schaltungen für andere Projekte (z.B. Arduino oder RaspberryPI) erstellen bzw. Reparaturen an einfachen elektronischen Geräten durchführen.

Container für Warhammer 40000

Bruno hat einen coolen Container für das Warhammer-40k-Spiel aus MDF gebaut.
Klassisch mit Inkscape entworfen und mit dem Lasercutter geschnitten.

Container für Warhammer 40k


Nun auch noch lackiert. Sehr stylish! Der Adler war wohl nicht mehr gefragt.

Lackierter Container in Version 2.0

Fidget Spinner beim Sommerferienprogramm 2017

Wir sind dieses Jahr auf den Fidget-Spinner-Hype aufgesprungen, bevor er vorbei ist. Zwei Mädchen und sechs Jungs haben in drei Stunden, mit Hilfe von InkScape und dem Lasercutter, sehr coole Fidget-Spinner entworfen und aus 3mm MDF-Platten geschnitten. Mit Hilfe von jeweils einem Kugellager als Drehpunkt und drei bis sechs M8-Muttern als Gewicht, wurden die Geräte dann komplettiert.

Alternativ wollten wir Kreisel bauen (die sind zeitlos), aber es waren nur die Spinner gefragt.
Wir hatten noch eine Speed-Box zur Ermittlung der Geschwindigkeit geplant, bestehend aus einem Arduino Nano, einem Infrarot-Sender/Empfänger-Modul und einem OLED-Display. Die großen Unterschiede der elektronischen Bauteile aus verschiedenen Quellen hat uns aber daran gehindert, jedem Teilnehmer so eine Box mitzugeben. Wieder was gelernt!

Trotzdem hat das Ferienprogramm allen wieder mal Spaß gemacht.
Wir sehen uns nächstes Jahr.

Inkscape Basic Workshop

Datum: Samstag, 18.02.2017
Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr

Beschreibung

Inkscape ist ein frei erhältliches 2D-Zeichenprogramm, das im FabLab als grundlegendes Werkzeug genutzt wird. Dieser Workshop dient als Einstieg in Inkscape und seinen Möglichkeiten im FabLab. Die Themen:

  • Was sind Vektorgrafiken?
  • Zeichengrundlagen für Vektorgrafiken
  • Vektorisierung von Rastergrafiken
  • Text in Vektorgrafik
  • Inkscape-Erweiterungen
  • Was ich im FabLab damit machen kann
Schwierigkeitsgrad: Einsteigerworkhsop
Gruppengröße: 8
Dauer: 3 Stunden
Kosten Mitglieder kostenlos
Nicht-Mitglieder < 18 J. 5 €
Nicht-Mitglieder > 18 J. 10 €
Material je nach Verbrauch

Euer Tutor ist Rosty.

Bitte meldet euch mit Namen, Alter und Vorkenntnissen unter vorstand@fablab-rothenburg.de an.

Es gibt noch 8 freie Plätze [Stand: 09.02.2017]

 

Folie lasern

Ich habe mich an einer schwarzen Tesa Laser-Klebefolie versucht. Wahrscheinlich der Typ 6930. Nach ein wenig Rumprobieren hab ich ganz gute Parameter in VisiCut für unseren 30 Watt Epilog-Laser gefunden. Auf dem Screenshot seht ihr die Einstellungen.

VisiCut-Einstellungen für tesa 6930 Laserfolie

Gelaserte Folie

PC-Beschleunigung

Christoph und Bernd haben letzten Freitag die Festplatten unserer PCs durch schnelle SSDs ersetzt. Nach meinem Eindruck sind sie dadurch erheblich schneller geworden. Danke für den Einsatz!

Das waren unsere Festplatten. Alle ersetzt durch SSDs

Das waren unsere Festplatten. Alle ersetzt durch SSDs

Ein Stempel aus dem Lasercutter

Wir haben seit einiger Zeit 2,3 mm dicken Stempelgummi für den Lasercutter im FabLab, aber ich hab mich bis jetzt nicht hingetraut. Nun kam die Anforderung von der Rothenburger Band Zeitlos, die Konzertbesucher abstempeln wollen.
Also hab ich das gespiegelte Logo durch den Lasercutter gejagt – zuerst mit Gravier- und danach mit Schnitteinstellungen. Ist mit folgenden Einstellungen super geworden – auch wenn es grässlich roch und viel Staub erzeugt wurde:
Gravur: power=100, speed=10, focus=0
Schnitt: power=100, speed=25, focus=1.5, frequency=2500

Zeitlos-Stempel

Der Zeitlos-Stempel mit dem ersten Testdruck

Schellack schneiden

Schellack mit Lasercutter geschnitten

Schellack mit Lasercutter geschnitten

Das war für den Lasercutter ein schweres Stück Arbeit. Die Schellackplatte gab es heute auf dem Flohmarkt. Um das 2,5 mm dicke Material tatsächlich durchzuschneiden, musste ich 2x mit Power 100 und Speed 20 den Laser fahren lassen. Dass es sich bei Schellack um ein Naturmaterial handelt hat man ganz schnell gerochen. Die Schnittkanten sind eher verkohlt als geschnitten – besonders bei kleinen kurvigen Strukturen. Das heißt, man darf sich den Schnitt nicht von der Nähe ansehen – aber von der Ferne siehts doch ganz gut aus.