Das Taubertal-Festival steht vor der Tür – und was wäre ein richtiger Festivalbesuch ohne das passende, individuelle Outfit? Wir haben die Plotter angeworfen, die Transferpresse vorgeheizt und uns eigene Festival-Shirts gezaubert!
KI-Support
Für das Frontmotiv haben wir uns von der KI Gemini helfen lassen. Die hat gleich was passendes ausgespuckt ohne nachzufragen. Wie so oft, war der erste Entwurf der beste. Der Nachteil (beim frei zugänglichen Gemini) ist, dass die Bilder mit einer Auflösung von 1408×768 relativ klein sind, um sie exakt zu vektorisieren. Für die Rückseite haben wir uns von einem passenden Motiv inspirieren lassen, das uns neulich schmunzeln ließ: „It’s weird being the same age as old people.“
Mehrfarb-Plot
Um es uns aber nicht zu einfach zu machen, haben wir sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite mit mehreren Farbfolien übereinander gearbeitet. Aufwendig aber cool!
Warum es (noch) keinen öffentlichen Festival-Shirt-Workshop gab
Eigentlich hatten wir im Vorfeld des Festivals vor, einen öffentlichen Workshop anzubieten, bei dem sich jeder sein eigenes Shirt gestalten kann. Bei der Planung haben wir aber gemerkt: Ganz so easy ist das gar nicht!
Unsere Philosophie im FabLab ist: Wir helfen euch beim Selbermachen, wir sind keine Druckerei auf Bestellung. Und genau da liegt die Hürde:
- Die Basis ist digital: Das Schneiden der Folie, das Entgittern und das Aufpressen an einem längeren Abend ist der spaßige Teil und schnell gelernt.
- Die eigentliche Arbeit passiert vorher: Wer ein eigenes Shirt designen will, muss sich mit digitalem Zeichnen und Vektorisieren (Pfade, Kurven, Mehrfarbdruck) auseinandersetzen. Vielleicht liefern uns die KIs nächstes Jahr bereits passende Vektorgrafiken – dann gehts‘ einfacher.
Ohne diese Vorbereitung am PC funktioniert der Folienplotter schlichtweg nicht. Wir nehmen die Idee aber definitiv mit: Vielleicht bieten wir vor dem nächsten Festival eine zweiteilige Workshop-Reihe an – Teil 1: Vektordesign am Rechner, Teil 2: Ab an den Plotter!


















