T-Shirt-Druck

Insinger Ferienprogramm

Im Zuge des Insinger Ferienprogramms wurde das FabLab dieses Jahr wieder zur T-Shirt-Druckwerkstatt, in der jede/r Teilnehmer/in das eigene Design verwirklichen konnte.

Buch-Upcycling

Buch-Upcycling mit Pflanzen. Barbara hat ein paar alte Bücher gefunden und wollte darin Pflanzen einsetzen. Also hat sie sich Gläser und billige Aschenbecher als Blumentöpfe besorgt. Entsprechend der Größe und Form der Gläser haben wir dann mit dem Lasercutter Löcher in die Deckel geschnitten. Das weitere Schneiden der Blätter innerhalb der Bücher war mit dem Lasercutter zu mühsam. Papier brennt mit viel Power zu schnell, also konnte man jeweils nur ein paar Blätter schneiden. Da man eh nicht so genau im Inneren schneiden musste, gings auch mit dem Teppichmesser. Schönes Ergebnis!

Liegendes Design

Sommerferienprogramm 2018

Im Sommerferienprogramm haben wir dieses Jahr mit 8 Jugendlichen passive Handyverstärker aus Holz gebastelt. Die Kids waren sehr gut drauf und haben schnell verstanden. Wie immer gabs von uns zwar Beispiele, aber ansonsten haben wir in vier Stunden für jedes Handy eigene Verstärker gebaut – die mal besser, mal schlechter funktioniert haben.

Ein Leichtgewicht

Papierskulptur mit einem Skelett aus Pappe

Herstellung einer leichten, großen Skulptur mit ausrechender Stabilität. Hier war die Aufgabe ein Spiele-Marterpfahl für eine Kinderveranstaltung. Da das Teil am Ende rückstandsfrei verbrannt werden sollte, verwarf ich die Idee eines Drahtgerüsts und baute ein Skelett aus 6mm-Wellpappe. Die Teile wurden mit dem Lasercutter geschnitten. Bei Papier und Pappe muss man die Schneideparameter gut einstellen, damit das Material beim Schnitt nicht zu brennen beginn (hier: Power 60, Speed 100, Freq 2500). Stabile, ineinandergesteckte Ebenen wurden aufeinandergesetzt und mit Holzleim verklebt. Aufgrund der Länge war das Skelett immernoch nicht verwindungsfest. Erst nachdem die Außenhaut aus Raufaser drauftapeziert war, wurde es stabil. Um den Pfahl kippstabil zu machen, wurde eine Bodenplatte aus Sperrholz geschnitten und auf einem Standfuß, aus ein paar Holzlatten, mit vier Schrauben befestigt. Final wurde die Skulptur noch bemalt und mit einem ebenfalls lasergeschnittenen Gesicht aus Pappe verziert.

Neuer 3D-Drucker

Wir haben seit gestern einen Wanhao Duplicator 7 im FabLab. Im Gegensatz zu unseren bisherigen 3D-FDM-Druckern mit Filament hat das Teil einen kleineren Druckbereich, aber dafür eine höhere Auflösung. Der Drucker arbeitet mit dem DUP-3D-Verfahren. DUP steht für „Direct UV Printing“. Unten ist fest ein Behälter mit Spezialharz (Resin) befestigt, der einen durchsichtigen Boden hat. Darunter befindet sich ein LCD Display (2560×1440 Pixel) mit UV-Hintergrundbeleuchtung. Das UV-Licht härtet das flüssige Harz aus – mit einer Schichtdicke von mind 35 µm. In X- und Y-Richtung hat das Teil eine Auflösung von 47 µm. Der Druckbereich wird mit 120x68x180 mm angegeben. Der Ausdruck beginnt überkopf auf der Bauplatte, die sich anfangs am Boden des Harzbades befindet und sich langsam nach oben bewegt.
Wir brauchen noch eine UV-Nachhärtungskammer, um die Härtung (Polymerisation) abzuschließen. Außerdem suchen wir noch nach einem geeigneten Workflow.
Wir halten Euch auf dem Laufenden

Die VisiCam

Eine Kamera für unseren Lasercutter

Wir wollten schon seit längerem eine Kamera an unserem Lasercutter bauen, so dass man das Bild in VisiCut (unser Lasercutter-Programm) im Hintergrund sieht. Damit sind wir in der Lage, unsere Holzreste optimal zu nutzen und Objekte besser zu positionieren.
Gestern haben wir nun die 2. Entwicklungsstufe vollendet. Gut, der Kasten und das Kabel werden immernoch mit Klebeband gehalten, aber das Teil ist verschraubt und hängt am Cutter.


VisiCut beherrscht schon seit einiger Zeit die Einbindung einer Webcam. Unsere Kamera ist über unser FabLab-WLAN angebunden und man sieht, wenn man das Kameranetzteil einsteckt, das Bild im VisiCut-Hintergrund. Der Boot-Vorgang der Kamera dauert nach dem Einstecken ein wenig und ist abgeschlossen, wenn die LED auf der Platine kontinuierlich weiß leuchtet.
Die Kamera erfasst so ziemlich den gesamten Innenraum des Cutters, wenn der Gerätedeckel, an dem die Kamera hängt, geöffnet ist.
Anfangs werden wir wahrscheinlich noch ein paar mal die Kamera mit Hilfe unserer Kalibrierplatte einrichten müssen. Aber das ist einfach: Fertige Kalibrierplatte einlegen, im VisiCut den Menüpunkt „Optionen/Kamera Kalibrieren“ öffnen und die Kreuzchen auf die Vorlage verschieben.
Bald wird das Projekt fertiggestellt. Danke an Felix und Burned.
Viel Spaß damit.

Inkscape Basic Workshop

Datum: Samstag, 21.04.2018
Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr

Beschreibung

Inkscape ist ein frei erhältliches 2D-Zeichenprogramm, das im FabLab als grundlegendes Werkzeug genutzt wird. Dieser Workshop dient als Einstieg in Inkscape und seinen Möglichkeiten im FabLab. Die Themen:

  • Was sind Vektorgrafiken?
  • Zeichengrundlagen für Vektorgrafiken
  • Vektorisierung von Rastergrafiken
  • Text in Vektorgrafik
  • Inkscape-Erweiterungen
  • Was ich im FabLab damit machen kann
Schwierigkeitsgrad: Einsteigerworkhsop
Gruppengröße: 6
Dauer: 3 Stunden
Kosten Mitglieder kostenlos
Nicht-Mitglieder < 18 J. 5 €
Nicht-Mitglieder > 18 J. 10 €
Material je nach Verbrauch

Euer Tutor ist Rosty.

Bitte meldet euch mit Namen, Alter und Vorkenntnissen unter vorstand@fablab-rothenburg.de an.

Es gibt noch 6 freie Plätze [Stand: 25.01.2018]

 

Gruppenbild

Japanische Austauschschüler im FabLab

Am Sonntag waren zum zweiten mal japanische Austauschschüler bei uns im FabLab. Wir werden wohl zum festen Programmpunkt des jährlichen Schüleraustauschs. Wie letztes Jahr haben wir gemeinsam T-Shirts mit einem Rothenburg-Schriftzug bedruckt und LED-beleuchtete Namensschilder aus Acrylglas produziert. Es hat den japanischen Kids sichtlich Spaß gemacht bei uns zu werkeln. Wenn sie Zeit hatten, haben sie sich am RetroPie mit Pacman amüsiert.
Auch für Simon und mich war es eine spaßige Veranstaltung.

Probedrucke

VHS-Kurs „Stempel selber machen“

Wir haben im FabLab unseren ersten VHS-Kurs abgehalten – zum Thema Stempel-Herstellung.
Die vier jugendlichen Teilnehmer haben die unterschiedlichsten, großformatigen Stempel designt. Es ist immer wieder interessant, was den Kids so einfällt. Danach wurden die Stempel im Lasercutter graviert. Inzwischen gibt es Stempelgummi, den man fast geruchsneutral schneiden kann; eine angenehme Entwicklung. Für die Griffe haben wir, aufgrund der großflächigen Dimensionen, ein Vierkantholz passend zersägt und die Kanten der Stücke abgerundet. Der Stempelgummi wurde gereinigt und mit Doppelklebeband auf die Griffe aufgeklebt – fertig waren Stempel. Ich hoffe, es hat allen Spaß gemacht.