Heute gibt’s leider kein OpenLab – aber nebenbei Mini-Rothenburg (mit dem FabLab), das Rothenburger Weindorf und die letzte Sonnenfinsternis bei uns für 55 Jahre. Das alles schaffen wir nicht!
Wir sehen uns am Freitag nächster Woche!
Heute gibt’s leider kein OpenLab – aber nebenbei Mini-Rothenburg (mit dem FabLab), das Rothenburger Weindorf und die letzte Sonnenfinsternis bei uns für 55 Jahre. Das alles schaffen wir nicht!
Wir sehen uns am Freitag nächster Woche!
Vom 11. bis 14. August 2026 heißt es in Rothenburg wieder: Das Zepter wird an die Kinder übergeben! Bei der Kinder-Spielstadt Mini-Rothenburg tauchen die Kids in verschiedene Berufe ein – und wir als FabLab sind natürlich mit dabei!
Damit in der Lederwerkstatt fleißig gewerkelt werden kann, haben wir im Vorfeld im FabLab schon was vorbereitet:
Das Coole dabei: Die Erstellung des 3D-Modells ging diesmal unfassbar schnell. Man sagt der KI einfach, dass man einen Stempel mit einem 5 cm runden Fuß braucht – und bekommt direkt den fertigen OpenSCAD-Code geliefert! Code kopieren, in das freie 3D-Programm OpenSCAD einfügen, rendern und ab auf den 3D-Drucker.
Wir arbeiten aber nicht nur im Hintergrund, sondern sind mindestens 2 Tage (Dienstag+Mittwoch) auch selbst vor Ort im Einsatz mit:
Wir freuen uns schon auf turbulente, kreative Tage mit den Nachwuchs-Handwerkern von Mini-Rothenburg!
Das Taubertal-Festival steht vor der Tür – und was wäre ein richtiger Festivalbesuch ohne das passende, individuelle Outfit? Wir haben die Plotter angeworfen, die Transferpresse vorgeheizt und uns eigene Festival-Shirts gezaubert!
Für das Frontmotiv haben wir uns von der KI Gemini helfen lassen. Die hat gleich was passendes ausgespuckt ohne nachzufragen. Wie so oft, war der erste Entwurf der beste. Der Nachteil (beim frei zugänglichen Gemini) ist, dass die Bilder mit einer Auflösung von 1408×768 relativ klein sind, um sie exakt zu vektorisieren. Für die Rückseite haben wir uns von einem passenden Motiv inspirieren lassen, das uns neulich schmunzeln ließ: „It’s weird being the same age as old people.“
Um es uns aber nicht zu einfach zu machen, haben wir sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite mit mehreren Farbfolien übereinander gearbeitet. Aufwendig aber cool!
Eigentlich hatten wir im Vorfeld des Festivals vor, einen öffentlichen Workshop anzubieten, bei dem sich jeder sein eigenes Shirt gestalten kann. Bei der Planung haben wir aber gemerkt: Ganz so easy ist das gar nicht!
Unsere Philosophie im FabLab ist: Wir helfen euch beim Selbermachen, wir sind keine Druckerei auf Bestellung. Und genau da liegt die Hürde:
Ohne diese Vorbereitung am PC funktioniert der Folienplotter schlichtweg nicht. Wir nehmen die Idee aber definitiv mit: Vielleicht bieten wir vor dem nächsten Festival eine zweiteilige Workshop-Reihe an – Teil 1: Vektordesign am Rechner, Teil 2: Ab an den Plotter!
Am vergangenen Freitag waren wir wieder auf dem Rothenburger Berufsinfotag vertreten. Die Veranstaltung ist für uns jedes Jahr eine tolle Gelegenheit, junge Talente für Technik zu begeistern und zu zeigen, was man bei uns im Lab alles lernen kann.
Wie immer war unsere AR-Sandbox der absolute Renner. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten: Egal ob Kind oder Erwachsener – sobald man die Topografie im Sand verändert und die Software in Echtzeit die Höhenlinien und das „Wasser“ anpasst, bleiben die Leute stehen. Es ist einfach das perfekte Werkzeug, um Technik spielerisch begreifbar zu machen.
Zusätzlich hatten wir zwei unserer Wordclocks dabei, die durch ihr Design und die technische Umsetzung viele neugierige Fragen der Jugendlichen (und ihrer Eltern) provozierten.
Besonders gefreut haben wir uns über das Interesse aus der Kommunalpolitik. Unser frisch gekürter Landrat sowie unser neuer Oberbürgermeister statteten uns einen Besuch ab. Es schadet definitiv nicht, den Entscheidungsträgern direkt vor Ort zu zeigen, wie wichtig ein Ort wie das FabLab für die digitale Bildung und die Begeisterung für MINT-Berufe in unserer Region ist.
Ein ganz herzliches Dankeschön geht daher an die Firma STIEGELE Datensysteme GmbH (stiegele.eu), die uns mit dem passenden Transportmittel unterstützt hat.
Fazit: Ein gelungener Tag mit vielen guten Gesprächen. Wir hoffen, den einen oder anderen bald bei uns im OpenLab begrüßen zu dürfen!
Am Samstag fand unser Wordclock-Workshop statt – und es war ein voller Erfolg, auch wenn uns die Technik diesmal ordentlich herausgefordert hat! Drei hochkonzentrierte TeilnehmerInnen haben in knapp fünf Stunden ihre eigenen Wort-Uhren fertiggestellt.
Da die Co-Betreuer kurzfristig ausfielen, lag die Leitung diesmal in einer Hand. Das war aber kein Problem: Die Gruppe war extrem aufmerksam und motiviert, sodass die leicht verlängerte Bauzeit der guten Stimmung keinen Abbruch tat.
Die eigentliche Herausforderung war diesmal hardwareseitig. Unser großer Redsail-Laser (den wir für die 50×50 cm Frontplatten brauchen) zickt seit dem Tausch der Laserröhre noch etwas herum. Aber das FabLab wäre kein FabLab, wenn wir nicht improvisieren könnten! Christoph baute kurzerhand einen speziellen Rahmen, um unseren kleineren Atomstack-Laser präzise auf den großen MDF-Platten zu positionieren. Doch auch hier gab es Tücken:
Trotz der Hindernisse sind am Ende alle drei Teilnehmer mit einer voll funktionsfähigen, selbstgebauten Wordclock stolz nach Hause gefahren. Der Workshop hat allen Spaße gemacht – obwohl die beiden Teilnehmerinnen noch keine Löterfahrung hatten.
Wir mussten feststellen, dass es die bewährten IKEA-Ribba-Bilderrahmen, die wir seit Jahren nutzen, nicht mehr so einfach zu bekommen sind. Es gibt noch Reste im Lab, aber mittelfristig brauchen wir Ersatz oder müssen uns ein eigenes Case überlegen.
Letzte Woche hatten wir Besuch von einer Schülerin der Rothenburger Montessori-Schule, die bei uns ein cooles Design-Projekt realisiert hat. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie die junge Generation digitale Werkzeuge nutzt, um ihre ganz eigene Vision umzusetzen.
Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen! Die Zeichnungen waren sehr minimalistisch gehalten und ließen einen Einfluss aus der Manga- und Anime-Kultur erkennen. Auch wenn manch einer von uns vielleicht schon „zu alt“ ist, um jede moderne Symbolik dieser Grafiken im Detail zu deuten – der Style war unbestreitbar cool und die Ausführung bemerkenswert.
Solche Projekte zeigen genau, wofür das FabLab da ist: Ein Ort, an dem junge Menschen ihre digitalen Ideen in echte, haptische Produkte verwandeln können. Wir freuen uns über so viel kreativen Nachwuchs und sind gespannt, was als Nächstes durch unsere Drucker läuft!

Du wolltest schon immer eine Uhr, die dir die Zeit nicht nur anzeigt, sondern sie dir „wortwörtlich“ sagt? Dann ist unser Wordclock-Workshop am 18. April 2026 genau das Richtige für dich! Gemeinsam bauen wir Wort-Uhren, wie man sie bei uns im Lab bewundern kann.
Anstatt Zeigern oder Ziffern nutzt diese Uhr eine beleuchtete Buchstabenmatrix. Gesteuert wird das Ganze von einem ESP8266 Mikrocontroller, der sich die exakte Uhrzeit automatisch über dein WLAN (per NTP) holt.
In ca. 5 Stunden durchläufst du alle spannenden Schritte der Fertigung:
Teilnahmegebühr:
Materialkosten:
Anmeldung: Schreib uns einfach eine E-Mail mit deinem Namen, Alter, Mitgliedsstatus und deinen Vorkenntnissen an: vorstand@fablab-rothenburg.de
Hinweis: Für den Betrieb zu Hause benötigst du lediglich ein WLAN-Netzwerk sowie ein USB-Netzteil (min. 2A, besser 3A) mit Micro-USB-Kabel.
So lief der Workshop 2018
Am 7. März hieß es im FabLab: Ärmel hochkrempeln und Saubermachen! Gemeinsam haben wir unseren großen Frühjahrsputz durchgezogen, damit das kreative Schaffen wieder in einer top-gepflegten Umgebung stattfinden kann.
Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die 8 fleißigen HelferInnen, die den Samstag geopfert haben. Es wurde ordentlich gewirbelt:
Es ist toll zu sehen, wie viel man in ein paar Stunden erreichen kann, wenn alle mit anpacken. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen – alles blitzt und blinkt!
Ein kleiner Appell an alle Nutzer: Damit wir uns alle langfristig wohlfühlen, bitten wir euch: Schaut darauf, dass es so sauber bleibt! Räumt eure Reste weg, bringt das Werkzeug an seinen angestammten Platz, kehrt nach dem Werken kurz durch und hinterlasst die Arbeitsplätze so, wie ihr sie selbst gerne vorfinden würdet.
Auf ein sauberes und produktives Jahr 2026 im Lab!
Hast Du auch schon diese Art von Puzzles auf Maker-Seiten gesehen? Mir hat das so gut gefallen, dass ich es nachgebaut habe. Diesen Puzzles, liegt die Hilbert-Kurve zu Grunde. Diese ist eine raumfüllende Kurve. Sie schlängelt sich so durch ein Quadrat, dass sie am Ende jeden Punkt der Fläche erreicht, ohne sich jemals selbst zu kreuzen. Je höher die „Ordnung“ dieses Fraktals ist, desto komplexer wird das Muster.
Man kann sich im Zeichenprogramm Inkscape über den Menüpunkt Erweiterungen / Rendern / L-System so ein Kurve zeichnen lassen, indem man bei Axiom a eingibt und bei Regeln a=+bfc-afa-cfb+;b=-afc+bfb+cfa-;f=ccf;c= (fragt mich bitte nicht!). Die Winkel auf 90° und eine Anordnung von 6 hat bei mir ein gutes Ergebnis gebracht. Weitere Infos gibt’s hier bei Wikipedia.
Das war schon mal ganz cool. Nur: Das Ergebnis ist eine Kurve (wie der Name schon sagt). D.h. die durchgängige Linie startet an einer Ecke und endet an einer anderen, ohne sich zu kreuzen – das ist noch kein Puzzle! Also hab ich die Linie nach und nach so aufgeteilt, dass einzelne Stücke rausgekommen sind und keine kleinen Quadrate am Rand auftraten.
Das Schneiden mit dem Lasercutter war die einfachere Übung. Danach hab ich die Teile sortiert und unterschiedlich lackiert. Einmal um die Schmauchspuren auf dem MDF zu überdecken und außerdem um die Teile unterscheiden zu können. Einfarbig wäre mir der Zusammenbau zu schwer geworden – und außerdem ist es farbig hübscher. Der Farbauftrag war nicht besonders gleichmäßig. Dadurch dass ich die beiden ‚Seiten‘ aber in der richtigen Ordnung zum Sprühen hingelegt habe, bleiben die Farbinseln konsistent. Bei der nächsten Version würde ich die blauen Steine noch mit Goldglitzer bestreuen.
Ich find’s cool, auch wenn es mehr Arbeit gemacht hat als ich anfangs gedacht habe (wie so oft 🫤).



2025 war ein gutes Jahr für das FabLab Rothenburg! Wir haben gemeinsam geschraubt, gelasert, gelötet und gelernt. Hier ist unser Rückblick auf die Highlights und ein kleiner Ausblick auf das, was kommt.
Wie in jedem Jahr waren unsere OpenLabs das Herzstück des Vereinslebens, die wie immer regelmäßig stattfanden. Danke an alle, die das möglich machen. Zusätzlich gab es einige MitgliederLabs, bei denen wir intern an unseren Fähigkeiten gefeilt haben. Ein kleiner Vorsatz für 2026: Wir wollen die Anzahl der MitgliederLabs deutlich erhöhen, um den Austausch untereinander noch mehr zu fördern!
Technisch hat sich 2025 einiges getan. Unser Maschinenpark ist besser in Schuss als je zuvor:
Unsere Aktionen wurden durch verschiedene Workshops abgerundet. Besonders die leuchtenden Augen der über 20 Kinder beim Bau der Solar-Leuchttiere und der Besuch unserer Gäste aus Tansania werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Was bringt die Zukunft? Wir lehnen uns mal aus dem Fenster: 2026 wird wahrscheinlich das Jahr der KI im Lab. Mit unserer neuen Hardware sind wir bestens gerüstet, um lokale KI-Anwendungen, Bildgenerierung und schlaue Steuerungen gemeinsam zu entdecken.
Wir danken allen Mitgliedern, Fördermitgliedern, Spendern und UnterstützerInnen für dieses großartige Jahr. Wir sehen uns 2026 im Lab!
