Am Samstag fand unser Wordclock-Workshop statt – und es war ein voller Erfolg, auch wenn uns die Technik diesmal ordentlich herausgefordert hat! Drei hochkonzentrierte TeilnehmerInnen haben in knapp fünf Stunden ihre eigenen Wort-Uhren fertiggestellt.
Improvisation ist alles
Da die Co-Betreuer kurzfristig ausfielen, lag die Leitung diesmal in einer Hand. Das war aber kein Problem: Die Gruppe war extrem aufmerksam und motiviert, sodass die leicht verlängerte Bauzeit der guten Stimmung keinen Abbruch tat.
Wenn der große Laser streikt…
Die eigentliche Herausforderung war diesmal hardwareseitig. Unser großer Redsail-Laser (den wir für die 50×50 cm Frontplatten brauchen) zickt seit dem Tausch der Laserröhre noch etwas herum. Aber das FabLab wäre kein FabLab, wenn wir nicht improvisieren könnten! Christoph baute kurzerhand einen speziellen Rahmen, um unseren kleineren Atomstack-Laser präzise auf den großen MDF-Platten zu positionieren. Doch auch hier gab es Tücken:
- Nach der Hälfte der Platte wurde der kleine Laser so heiß, dass die Leistung nachließ und er nicht mehr ganz durch das Material kam. Also mussten wir die Frontplatten in zwei Durchgängen schneiden – erst oben, dann unten. Das hat zwar Zeit gefressen, aber das Ergebnis war sauber!
- Da der Arbeitsbereich des Atomstack begrenzt ist, konnten die vier Minutenlöcher nicht gelasert werden. Hier griffen die Teilnehmer kurzerhand zum Bohrer – echtes Handwerk eben 😉
- Die Abstandslayer aus PET-Schaum konnten wir mit dem Redsail cutten, der aber die Maße in Y-Richtung um ca. 5% hochskaliert hat. Also mussten die TeilnehmerInnen wieder mit Schere und Skalpell ran, um die Schichten trotzdem einlegen zu können.
Stolze Ergebnisse
Trotz der Hindernisse sind am Ende alle drei Teilnehmer mit einer voll funktionsfähigen, selbstgebauten Wordclock stolz nach Hause gefahren. Der Workshop hat allen Spaße gemacht – obwohl die beiden Teilnehmerinnen noch keine Löterfahrung hatten.
Die Sache mit den Rahmen
Wir mussten feststellen, dass es die bewährten IKEA-Ribba-Bilderrahmen, die wir seit Jahren nutzen, nicht mehr so einfach zu bekommen sind. Es gibt noch Reste im Lab, aber mittelfristig brauchen wir Ersatz oder müssen uns ein eigenes Case überlegen.


















