Monatsarchiv: Juli 2026

Schablonen und Stempel

Support für die Lederwerkstatt bei Mini-Rothenburg

Vom 11. bis 14. August 2026 heißt es in Rothenburg wieder: Das Zepter wird an die Kinder übergeben! Bei der Kinder-Spielstadt Mini-Rothenburg tauchen die Kids in verschiedene Berufe ein – und wir als FabLab sind natürlich mit dabei!

Vorbereitungen für die Lederwerkstatt: Lasercutter & KI-Design

Damit in der Lederwerkstatt fleißig gewerkelt werden kann, haben wir im Vorfeld im FabLab schon was vorbereitet:

  • Schablonen: Aus 0,2 mm dünner PET-Folie haben wir mit unserem Lasercutter passgenaue Schablonen geschnitten. Das Material eignet sich ideal dafür, da es flexibel, langlebig und präzise zu verarbeiten ist.
  • Stempel: Auch der Stempel ließ sich im Laser problemlos gravieren und schneiden. Für Stempelgriff und -fuß kam unser 3D-Drucker zum Einsatz.

Das Coole dabei: Die Erstellung des 3D-Modells ging diesmal unfassbar schnell. Man sagt der KI einfach, dass man einen Stempel mit einem 5 cm runden Fuß braucht – und bekommt direkt den fertigen OpenSCAD-Code geliefert! Code kopieren, in das freie 3D-Programm OpenSCAD einfügen, rendern und ab auf den 3D-Drucker.

Das FabLab live bei Mini-Rothenburg

Wir arbeiten aber nicht nur im Hintergrund, sondern sind mindestens 2 Tage (Dienstag+Mittwoch) auch selbst vor Ort im Einsatz mit:

  • Taschendruck: Gemeinsam mit den Kindern bedrucken wir individuelle Baumwolltaschen.
  • Seifengießen: In vorgefertigte Formen gießen wir mit den Kids bunte Seifen zum Mitnehmen.

Wir freuen uns schon auf turbulente, kreative Tage mit den Nachwuchs-Handwerkern von Mini-Rothenburg!

Ready for Taubertal! T-Shirts mit KI-Design

Das Taubertal-Festival steht vor der Tür – und was wäre ein richtiger Festivalbesuch ohne das passende, individuelle Outfit? Wir haben die Plotter angeworfen, die Transferpresse vorgeheizt und uns eigene Festival-Shirts gezaubert!

KI-Support

Für das Frontmotiv haben wir uns von der KI Gemini helfen lassen. Die hat gleich was passendes ausgespuckt ohne nachzufragen. Wie so oft, war der erste Entwurf der beste. Der Nachteil (beim frei zugänglichen Gemini) ist, dass die Bilder mit einer Auflösung von 1408×768 relativ klein sind, um sie exakt zu vektorisieren. Für die Rückseite haben wir uns von einem passenden Motiv inspirieren lassen, das uns neulich schmunzeln ließ: „It’s weird being the same age as old people.“

Mehrfarb-Plot

Um es uns aber nicht zu einfach zu machen, haben wir sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite mit mehreren Farbfolien übereinander gearbeitet. Aufwendig aber cool!

Warum es (noch) keinen öffentlichen Festival-Shirt-Workshop gab

Eigentlich hatten wir im Vorfeld des Festivals vor, einen öffentlichen Workshop anzubieten, bei dem sich jeder sein eigenes Shirt gestalten kann. Bei der Planung haben wir aber gemerkt: Ganz so easy ist das gar nicht!

Unsere Philosophie im FabLab ist: Wir helfen euch beim Selbermachen, wir sind keine Druckerei auf Bestellung. Und genau da liegt die Hürde:

  • Die Basis ist digital: Das Schneiden der Folie, das Entgittern und das Aufpressen an einem längeren Abend ist der spaßige Teil und schnell gelernt.
  • Die eigentliche Arbeit passiert vorher: Wer ein eigenes Shirt designen will, muss sich mit digitalem Zeichnen und Vektorisieren (Pfade, Kurven, Mehrfarbdruck) auseinandersetzen. Vielleicht liefern uns die KIs nächstes Jahr bereits passende Vektorgrafiken – dann gehts‘ einfacher.

Ohne diese Vorbereitung am PC funktioniert der Folienplotter schlichtweg nicht. Wir nehmen die Idee aber definitiv mit: Vielleicht bieten wir vor dem nächsten Festival eine zweiteilige Workshop-Reihe an – Teil 1: Vektordesign am Rechner, Teil 2: Ab an den Plotter!