Archiv des Autors: Tom Branz

RaspberryPI-Workshop: Sprachsteuerung

Datum: Samstag, 09.06.2018
Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr

Beschreibung

Ziel: Mittels Node-Red und deren Alexa Flows den GPIO’s des Raspberry-Pi und weiteres steuern.

Voraussetzungen: Man kann mit dem Raspberry-PI umgehen und per Kommandozeile steuern (z.b. durch Raspberry-Pi Einsteigerworkshop)

Wir lernen Node-Red kennen. Wie man in Node-Red Plugins installiert.

Wir erstellen einen Account für das Alexa-Node-Red-Plugin

Wir greifen Ideen der Teilnehmer auf und gehen darauf ein dies mit der Sprache zu steuern.

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittenen-Workshop
Gruppengröße: 6
Dauer: 3 Stunden
Kosten Mitglieder kostenlos
Nicht-Mitglieder < 18 J. 5 €
Nicht-Mitglieder > 18 J. 10 €
Material je nach Verbrauch

Euer Tutor ist Jochen.

Bitte meldet euch mit Namen, Alter und Vorkenntnissen unter vorstand@fablab-rothenburg.de an.

Es gibt noch 6 freie Plätze [Stand: 25.04.2018]

 

Die VisiCam

Eine Kamera für unseren Lasercutter

Wir wollten schon seit längerem eine Kamera an unserem Lasercutter bauen, so dass man das Bild in VisiCut (unser Lasercutter-Programm) im Hintergrund sieht. Damit sind wir in der Lage, unsere Holzreste optimal zu nutzen und Objekte besser zu positionieren.
Gestern haben wir nun die 2. Entwicklungsstufe vollendet. Gut, der Kasten und das Kabel werden immernoch mit Klebeband gehalten, aber das Teil ist verschraubt und hängt am Cutter.


VisiCut beherrscht schon seit einiger Zeit die Einbindung einer Webcam. Unsere Kamera ist über unser FabLab-WLAN angebunden und man sieht, wenn man das Kameranetzteil einsteckt, das Bild im VisiCut-Hintergrund. Der Boot-Vorgang der Kamera dauert nach dem Einstecken ein wenig und ist abgeschlossen, wenn die LED auf der Platine kontinuierlich weiß leuchtet.
Die Kamera erfasst so ziemlich den gesamten Innenraum des Cutters, wenn der Gerätedeckel, an dem die Kamera hängt, geöffnet ist.
Anfangs werden wir wahrscheinlich noch ein paar mal die Kamera mit Hilfe unserer Kalibrierplatte einrichten müssen. Aber das ist einfach: Fertige Kalibrierplatte einlegen, im VisiCut den Menüpunkt „Optionen/Kamera Kalibrieren“ öffnen und die Kreuzchen auf die Vorlage verschieben.
Bald wird das Projekt fertiggestellt. Danke an Felix und Burned.
Viel Spaß damit.

Gruppenbild

Japanische Austauschschüler im FabLab

Am Sonntag waren zum zweiten mal japanische Austauschschüler bei uns im FabLab. Wir werden wohl zum festen Programmpunkt des jährlichen Schüleraustauschs. Wie letztes Jahr haben wir gemeinsam T-Shirts mit einem Rothenburg-Schriftzug bedruckt und LED-beleuchtete Namensschilder aus Acrylglas produziert. Es hat den japanischen Kids sichtlich Spaß gemacht bei uns zu werkeln. Wenn sie Zeit hatten, haben sie sich am RetroPie mit Pacman amüsiert.
Auch für Simon und mich war es eine spaßige Veranstaltung.

Probedrucke

VHS-Kurs „Stempel selber machen“

Wir haben im FabLab unseren ersten VHS-Kurs abgehalten – zum Thema Stempel-Herstellung.
Die vier jugendlichen Teilnehmer haben die unterschiedlichsten, großformatigen Stempel designt. Es ist immer wieder interessant, was den Kids so einfällt. Danach wurden die Stempel im Lasercutter graviert. Inzwischen gibt es Stempelgummi, den man fast geruchsneutral schneiden kann; eine angenehme Entwicklung. Für die Griffe haben wir, aufgrund der großflächigen Dimensionen, ein Vierkantholz passend zersägt und die Kanten der Stücke abgerundet. Der Stempelgummi wurde gereinigt und mit Doppelklebeband auf die Griffe aufgeklebt – fertig waren Stempel. Ich hoffe, es hat allen Spaß gemacht.

Der fertige Schmuckbaum

Schmuckbäume gelasert

Wir haben Schmuckbäume im Lasercutter hergestellt. Weihnachten ist nahe – und so werden die ersten Geschenke gebastelt.
Die Schmuckbäume sind schon seit ein paar Jahren in Mode und sollen auf dekorative Art und Weise den Schmuck halten.
Wie auch immer, das Ding wurde von einer Freundin gezeichnet und dann mit Inkscape als Vektorgrafik nachgezeichnet. Zwei Teile die zusammengesteckt werden können und theoretisch dann schon stehen. Um die Standfestigkeit noch zu erhöhen haben wir dem ganzen noch einen kreisrunden Fuß verpasst.
Leider waren die Äste so dünn, dass MDF als Material nicht ausgereicht hat, um die notwendige Stabilität zu erreichen. Also sind wir auf Acrylglas umgestiegen. Sieht mit weißen Acryl so gut aus, dass wir alle Platten verbraucht haben und nachbestellen müssen.
Den Trick mit der Papierunterlage zur Schmauchunterdrückung habe ich im letzten Post schon beschrieben.

Die Schmauchspuren sind zu 90% auf dem Papier

Lasercutter-Schmauchspuren verringern

Am Mittwoch haben wir weißes Acrylglas gelasert. Sieht auf der Oberseite sehr edel aus, hat aber auf der Rückseite eine Menge von Schmauchspuren.
Die kann man größtenteils wegputzen. Aber es ist mühevoll und, wenn man wie wir das Objekt sehr fragil konstruiert hat, schwer durchführbar.
Also haben wir testweise zwei DinA4-Seiten Papier unter das Acryl gelegt und dann mit dem Lasercutter geschnitten.
Das Ergebnis war sehr gut. Die Schmauchspuren sind auf der Papierunterseite entstanden. Nachdem das Papier entfernt wurde, bleiben auf dem Acryl maximal 10% der Schmauchspuren, wie man auf den Fotos unten sieht.

Uhrmodelle

Uhren basteln im Ferienprogramm

Wir haben in den Herbstferien mit acht Kindern Uhren gebastelt.
Als Grundlage dienten einfache Zeigeruhrwerke die wir auf unterschiedlich gestaltete Platten geschraubt haben.
Es kamen ganz interessante Ergebnisse raus: Kombinationen aus MDF, Sperrholz, Klebefolie, Spiegelfolie und Filz.

Mechanische Iris

Bei Instructables gibt es eine einfache Anleitung für eine Mechanische Iris, die wir nachgebaut haben. Sie zeigt die Funktionsweise der Blendenöffnung in optischen Geräten, wie z.B. Kameras, die die Menge des durchzulassenden Lichts begrenzt. Um allerdings immer ein annähernd rundes Loch zu erhalten, müssten sich die Irislamellen überlappen, d.h. man bräuchte mehrere Ebenen und könnte dann das Prinzip nicht mehr so gut erkennen.
Um das System noch besser zu veranschaulichen, wurde im Lasercutter die Basisplatte aus MDF, die Iris-Mechanik aus Sperrholz und die Abdeckung aus Acrylglas geschnitten. Entgegen der Vorlage wurden die drei Ebenen mit M3-Schrauben verbunden. Da die Acrylglasplatten 0,2 mm dicker sind als die aus Sperrholz, wurden die Abstandshülsen ebenfalls aus Acryl geschnitten. Wahrscheinlich hat Acryl auch bessere Gleiteigenschaften.
Die Vorlage hat einen kleinen Fehler: Die äußeren Lager stehen ein wenig zu lang heraus, so dass man die Iris nicht komplett schließen kann; aber das lässt sich konstruktiv oder mit einem Seitenschneider korrigieren.

Digitale Sonnenuhr nachgebaut

Seit einiger Zeit fasziniert mich die Digitale Sonnenuhr, die von Mojoptix, einem französischen Ingenieur entwickelt wurde. Er hat das Projekt 2015 auf Thingiverse veröffentlicht, so dass man es nur mit dem 3D-Drucker ausdrucken muss. Die Uhrzeit wird bei der Sonnenuhr zwischen 10 und 16 Uhr in 20-Minuten-Schritten mit digitalen Zahlen im Schatten des Stabes projeziert.
‚Nur‘ ausdrucken heißt: Vier nacheinander zu druckende Objekte, die den Drucker insgesamt fast zwei Tage beschäftigt haben. Der Druck muss mit einem hitzebeständigen Material erfolgen, da es sich sonst in der Sonne verbiegen könnte. Ich hab mich für ABS entschieden. Da der Stab wohl nicht auf dem Ultimaker als Ganzes ausgedruckt werden kann, habe ich mich für die aufgeteilte Variante entschieden, bei er nach dem Ausdruck zusammengeklebt werden muss. Hier fällt jedes Warping besonders auf, d.h. das teilweise Abheben des Objekts von der Bodenplatte. Es funktionierte trotzdem gut.
Meine Idee zum Testen war ein Zeitrafferfilm mit der GoPro. Das hat wegen vielen Wolken und einem eingeschränkten Sichtfeld nicht geklappt (unglaublich, der Schatten wandert!), so dass ich nur ein Foto daraus genommen habe.