Booa ey… lecker
Linus – der neue Guitar Hero
Wer Breadboards aufklebt, verliert!
Ich habe heute versucht, ein aufgeklebtes Breadboard wieder abzulösen, und musste feststellen, dass die Kontakte nur auf die Rückseite des Doppelklebebands aufgeklebt sind (sorry Paul!). D.h. wenn man das Board ablöst, muss man damit rechnen, dass die Kontakte mit haften bleiben. Also rechtzeitig überlegen, wie man es befestigt.
Mini-Rothenburg, die Taschenfabrik
Platinen herstellen
Heute haben wir uns erneut daran Versucht eine Platine für mein selbstgebautes elektronisches Schlagzeug herzustellen.
Dazu wurde zuerst das Platinenlayout auf eine transparente Folie gedrucht und anschließend im UV-Belichter auf eine Fotoplatine übertragen. Dabei werden die stellen belichtet, welche keine Leiterbahnen werden sollen.
Anschließend wurde die Platine in eine Entwicklerlösung gegeben um die Fotoschicht an den belichteten Stellen zu entfernen. Dies legt die darunter liegende Kupferschicht frei, welche dann im Ätzbad entfernt wurde.
Da wir die über 200 Böhrungen nicht manuell bohren wollten musste die CNC-Fräse dafür herhalten.
Nachdem EAGLE dazu dazu gebracht war G-Code auszuspucken kam aber schon das erste Problem auf uns zu. PyPC-NC verstand die Dwell Instructions noch nicht. Also den Interpreter fix angepasst.
Danach ging es ans Kalibrieren ,was wunderbar funktioniert hat. Also go! Das lief dann auch sehr gut, bis die Fräse den Metallklotz den wir zum befestigen der Platine auf den Frästisch gestellt hatten gerammt und damit die Platine verschoben hat. Resultat: Nachfolgende Böhrungen an der falschen Stelle. Also zurück zu Schritt 1. Nach ca. 30min stand die nächste Platine bereit. Stesie opferte noch ein paar seiner Haare um den Maschinengeist gütig zu stimmen (ein Notausschalter wäre evtl. keine schlechte Idee?!).
Und dann durfte die Fräse wieder ihre Arbeit verrichten.
Am Ende war diese wundervolle Platine erschaffen.
Stifte gravieren mit dem Lasercutter
Franziska kam heute mit selbstgedrechselten Füllern und Kulis und hat darauf mit dem Lasercutter Namen graviert.
Wie empfohlen, wurde erst mal ein Testobjekt graviert. Das funktionierte erst mal gar nicht, weil wohl das Buchenholz zu hart war. Aber Franziska hat sich mit den Cutter-Parametern so lange rumgespielt, bis es gepasst hat.
Die Rundung hat keine Probleme gemacht. Die unterschiedlichen Holzarten schon eher. Das Ergebnis ist aber super geworden.
Inkscapestickerei
Inkscape ist wohl die vielseitigste Software, die wir im FabLab nutzen. Wir nutzen es zum schneiden von Folien, erstellen Lasercuttervorlagen und einfache 3d Objekte zusammen mit OpenSCAD.
Also versuchen wir auch die Stickvorlagen für unsere neue Stickmaschine mit Inkscape zu erstellen. Zudem wollten wir unseren neuen Maschinenstickgarn ausprobieren. Wir haben nun 20km Garn in 20 verschiedenen Farben.
Durch die „Schraffur (grob)“ Funktion lassen sich große Flächen schnell zu einem Stickmuster umwandeln. Wenn man die Kontur-dicke der Füllung auf 0,25-0,3mm einstellt sieht man recht gut, ob das Muster deckend mit unserem Garn (Stärke 40Nm) gefüllt wird.
Die Inkscape-Funktion „Muster entlang Pfad“ eignet sich auch sehr gut zur Rahmenerstellung. Hierbei lässt man ein Zickzackmuster entlang eines Pfades wiederholen und Verschmelzen. So lassen sich schöne Umrandungen erstellen, die man dann z.B. mit der „Schraffur (grob)“ Funktion ausfüllen könnte.
Die Inkscape-zeichnungen werden dann für Embroidermodder 2 als csv exportiert, ausgerichtet und für die Stickmaschine als pes abgespeichert.
Tortendeko aus dem FabLab
Wie schon im Beitrag „Cracker Lasern“ erwähnt kann der Laser-Cutter auch Lebensmittel gravieren. Die ersten Versuche waren geschmacklich nicht so toll also versuchten wir Kekse zu finden, die sich ohne starke Geschmacksveränderung gravieren lassen.
Orangenkekse sind durch ihre leichte Zuckerschicht sehr gut geeignet, da die Oberfläche karamellisiert anstatt verbrannt wird. So kann man ein tolles individualisiertes Tortendekor herstellen.
Nervenfräse
Bernd war heute da und irgendwann kam die Idee auf, die CNC zu nutzen um seinen nickname auf einen USB-Stick zu gravieren.
Gesagt, versucht, gescheitert. Die Idee war zunächst mit Inkscape den Schriftzug zu erstellen und den Pfad als G-Code zu exportieren. PyPC-NC hat den Schriftzug ein bisschen verstümmelt:
Wie sich beim Debuggen zeigte war die Polar-Koordinaten gestützte Korrektur noch nicht fehlerfrei. Nach einigen Versuchen sah es dann deutlich besser aus:
… der letzte Versuch mit einem Streckfaktor von zwei und phi von 45°.

























