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Handyhalterung aus PET

Mein VW New Beetle hat werkseitig eine Handyvorbereitung … dafür gibt es für mehr oder weniger viel Geld auch Schalen, die man da reinklipsen kann … die dann das jeweilige Handy aufzunehmen versprechen.

Aber dafür jetzt nochmal Münzen einwerfen, zumal gut alle Jahr eh ein neues Handy folgt … weiß nicht. Und Fablab heißt ja auch selber machen.

Also OpenSCAD angeworfen und eine Handyhalterung gezeichnet, die einerseits mein Samsung Galaxy S5 aufnimmt und andererseits dem Clips-Mechanismus von VW genügt:

Bildschirmfoto vom 2015-04-05 01:57:23Bildschirmfoto vom 2015-04-05 02:02:21

… das ganze dann auf den 3D Drucker gejagt. Als Filament habe ich PET verwendet — im Gegensatz zu PLA sollte das auch der direkte Sonneneinstrahlung im Auto längere Zeit trotzen.  Und die Transparenz macht sich schon auch irgendwie gut …

Einige Fehlversuche später sieht das Ergebnis im Auto dann so aus:

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… ich würde gerne ein Bild machen, auf dem das Handy in der Halterung sitzt …

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… dazu bräuchte ich jetzt nur eine zweite Kamera.  So sieht’s auf jeden Fall aus, wenn man ein Bild macht, während das Handy in der Halterung steckt.  Ja, macht jetzt nicht so viel her, zugegeben 🙂

Learning des Abends: Wenn man im Cura eine „Pause at Z“ einstellt, dann die Parkposition niemals auf 0 / 0 stellen. Das führt dazu, dass der Druckkopf satt vorne links an den Anschlag läuft :-/   … zwar nicht mehr weit, sodass nicht wirklich was passiert (außer dass die Stepper Schritte verlieren und der Ausdruck dadurch Müll ist), aber trotzdem ein Schreckmoment …

Siebdruck mit dem Lasercutter

Eine klassische Vorlage für den Siebdruck zu erstellen ist ziemlich aufwendig. Im fablabs.is Wiki sind wir über eine kurze Anleitung gestolpert, die zeigt, dass man mit dem Lasercutter aus einem Antistatikbeutel (Biaxial orientiertes PET) ein Drucksieb lasern kann.

Leider konnten die vorgeschlagenen Einstellungen aus Island nicht direkt übernommen werden, da unser Lasercutter „nur“ minimal 100dpi kann und 5Watt weniger Leistung hat. Also hieß es Einstellungen ausprobieren. Nach etlichen erfolglosen Versuchen wechselten wir von Antistatikbeuteln auf Overheadfolien, da diese auch aus PET bestehen und wir noch einige rumliegen hatten. Zudem sind sie etwas stabiler als die Antistatikbeutel.

Mit den Overheadfolien gab es dann endlich erste Erfolge und gegen Mitternacht gab es das erste brauchbare Sieb. Dieses entstand mit einer Gravierauflösung von 100dpi bei Power 25 und Speed 30.

Bildschirmfoto vom 2015-04-02 00_21_16

Zum Test wurde es einfach nur aufgeklebt und Acrylfarbe darüber gestrichen. Mit einem richtigen Rahmen, Abstand von Sieb zu Medium und Siebdruckrakel sollte das Ergebnis auf jeden Fall besser aussehen.
aufgeklebt

ergebnis

 

Das FabLab auf dem Berufsinfotag

Das FabLab war auf dem Rothenburger Berufsinfotag 2015 mit dem 3D-Drucker, einer Slideshow und einem Bündel Flyer vertreten. Der Wagen mit dem Drucker stand direkt vor den benachbarten Ständen von Ebalta und Stiegele und war ein super Eye-catcher.

Die FabLab-Präsentation vorm Beginn der Ausstellung

Die FabLab-Präsentation vorm Beginn der Ausstellung

Der Drucker war ständig umlagert und es gingen einige Flyer weg. Mal sehen, ob wir bei einigen Leute das Interesse wecken konnten.

Frabjous-Stern

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Frabjous-Evolution

Nachdem ich in Thingiverse den Frabjous-Stern entdeckt habe, musste ich ihn nachbauen. Also hab ich die 30 identischen Teile auf 3 mm Materialstärke umgerechnet und mit dem Lasercutter aus Sperrholz ausgeschnitten.
Das Zusammensetzen war nicht so einfach, da man zum einen die genaue Reihenfolge einhalten muss und zum anderen die Einzelteile zusammengeklebt werden mussten.
Also hab ich die Teile mit Spiralfederklipps konstruiert und erneut aus 3 mm Pappelsperrholz geschnitten. Immernoch nicht einfach zusammenzusetzen aber das Gefrickel mit dem Kleben kann man sich sparen. Die Klipps sind für das Holz etwas filigran, so dass ich wegen Bruch 40 Teile brauchte – aber hej – der Frabjous steht!
Mit Acrylglas ist es bestimmt einfacher. Dafür sollten die Klipps aber nochmals angepasst werden.