Archiv des Autors: Tom Branz

Gruppenbild

Japanische Schüler im FabLab

Am 18. November waren wieder mal Schüler aus unserer japanischen Partnerstadt Uchiko im FabLab. Wir haben unser Standardprogramm mit den Kids durchgezogen (T-Shirtdruck und beleuchtet Namensschilder) und es hat wieder mal viel Spaß gemacht.

Die fertige Wordclock

Das war der Wordclock-Workshop

Der erste Wordclock Workshop war eine super Sache – obwohl es über 5 Stunden gedauert hat, um die ganzen MDF-Platten mit dem Lasercutter zu perforieren. 5 Teilnehmer haben mit Hilfe des FabLab-Teams 4 Wordclocks hergestellt. Für die Beleuchtung sorgen WS2812b LED-Streifen, so dass die Anzeige in beliebigen Farben erscheinen kann. Die Ansteuerung und die Zeitsynchronisation erfolgt über ein D1 Mini WiFi Modul. Der Rahmen stammt von Ikea und die Buchstaben bzw. Lichtkammern wurden mit dem Lasercutter aus 3 mm dicken MDF-Platten geschnitten. Die fränkische Zeitansage („viertel acht“) war nicht für alle eingängig, konnte aber kurzfristig verhochdeutscht werden.


Der Halter mit aufgeräumten Kabeln

Ladegeräthalter

Eine Aufhängung für ein Ladegerät? Da hat man ein Pedelec das man ab und an aufladen muss, und dauernd fliegt das Ladegerät irgendwo rum. Aber aufräumen und immer wieder hervorkramen will man es auch nicht. Also hab ich mir einen Halter für das Ladegerät gebaut, so dass es zum einen aufgeräumt ist und sich andererseits schon an der Stelle befindet, wo ich es meistens brauche. Alles mit dem Lasercutter geschnitten aus einer 40x30cm MDF-Platte. Die Kabel sind eingehängt und werden bei Gebrauch einfach abgenommen und eingesteckt. Und wenn es mal mitgenommen werden will, kann ich es oben raus nehmen. Ich finds cool.

Flaschentrockner im 3D-Drucker

Trockner für unsere Wassersprudlerflaschen

Nachdem wir uns neue Flaschen für unseren Wassersprudler gegönnt haben, suchte ich ich Lösung um die Flaschen nach Gebrauch zu trocknen. Da bin ich auf das Thingiverese-Projekt SodaStream Bottle Drier gestoßen. Also hab ich das Teil im 3D-Drucker aus lebensmittelechtem PET gedruckt und direkt aufgestellt. Läuft!

T-Shirt-Druck

Insinger Ferienprogramm

Im Zuge des Insinger Ferienprogramms wurde das FabLab dieses Jahr wieder zur T-Shirt-Druckwerkstatt, in der jede/r Teilnehmer/in das eigene Design verwirklichen konnte.

Buch-Upcycling

Buch-Upcycling mit Pflanzen. Barbara hat ein paar alte Bücher gefunden und wollte darin Pflanzen einsetzen. Also hat sie sich Gläser und billige Aschenbecher als Blumentöpfe besorgt. Entsprechend der Größe und Form der Gläser haben wir dann mit dem Lasercutter Löcher in die Deckel geschnitten. Das weitere Schneiden der Blätter innerhalb der Bücher war mit dem Lasercutter zu mühsam. Papier brennt mit viel Power zu schnell, also konnte man jeweils nur ein paar Blätter schneiden. Da man eh nicht so genau im Inneren schneiden musste, gings auch mit dem Teppichmesser. Schönes Ergebnis!

Liegendes Design

Sommerferienprogramm 2018

Im Sommerferienprogramm haben wir dieses Jahr mit 8 Jugendlichen passive Handyverstärker aus Holz gebastelt. Die Kids waren sehr gut drauf und haben schnell verstanden. Wie immer gabs von uns zwar Beispiele, aber ansonsten haben wir in vier Stunden für jedes Handy eigene Verstärker gebaut – die mal besser, mal schlechter funktioniert haben.

Ein Leichtgewicht

Papierskulptur mit einem Skelett aus Pappe

Herstellung einer leichten, großen Skulptur mit ausrechender Stabilität. Hier war die Aufgabe ein Spiele-Marterpfahl für eine Kinderveranstaltung. Da das Teil am Ende rückstandsfrei verbrannt werden sollte, verwarf ich die Idee eines Drahtgerüsts und baute ein Skelett aus 6mm-Wellpappe. Die Teile wurden mit dem Lasercutter geschnitten. Bei Papier und Pappe muss man die Schneideparameter gut einstellen, damit das Material beim Schnitt nicht zu brennen beginn (hier: Power 60, Speed 100, Freq 2500). Stabile, ineinandergesteckte Ebenen wurden aufeinandergesetzt und mit Holzleim verklebt. Aufgrund der Länge war das Skelett immernoch nicht verwindungsfest. Erst nachdem die Außenhaut aus Raufaser drauftapeziert war, wurde es stabil. Um den Pfahl kippstabil zu machen, wurde eine Bodenplatte aus Sperrholz geschnitten und auf einem Standfuß, aus ein paar Holzlatten, mit vier Schrauben befestigt. Final wurde die Skulptur noch bemalt und mit einem ebenfalls lasergeschnittenen Gesicht aus Pappe verziert.

Neuer 3D-Drucker

Wir haben seit gestern einen Wanhao Duplicator 7 im FabLab. Im Gegensatz zu unseren bisherigen 3D-FDM-Druckern mit Filament hat das Teil einen kleineren Druckbereich, aber dafür eine höhere Auflösung. Der Drucker arbeitet mit dem DUP-3D-Verfahren. DUP steht für „Direct UV Printing“. Unten ist fest ein Behälter mit Spezialharz (Resin) befestigt, der einen durchsichtigen Boden hat. Darunter befindet sich ein LCD Display (2560×1440 Pixel) mit UV-Hintergrundbeleuchtung. Das UV-Licht härtet das flüssige Harz aus – mit einer Schichtdicke von mind 35 µm. In X- und Y-Richtung hat das Teil eine Auflösung von 47 µm. Der Druckbereich wird mit 120x68x180 mm angegeben. Der Ausdruck beginnt überkopf auf der Bauplatte, die sich anfangs am Boden des Harzbades befindet und sich langsam nach oben bewegt.
Wir brauchen noch eine UV-Nachhärtungskammer, um die Härtung (Polymerisation) abzuschließen. Außerdem suchen wir noch nach einem geeigneten Workflow.
Wir halten Euch auf dem Laufenden