Dieses Jahr stand der Bau von solarbetriebenen Mini-Bots auf dem Programm – und wurde zum vollen Erfolg. Christoph hatte bereits die nötigen elektronischen Bauteile besorgt: Kleine Solarpanels, kleine Vibrationsmotoren und Sensormotoren aus entsorgten DVD-Laufwerken. Außerdem hatten wir natürlich alles mögliche aus dem Lab. Trotz einer überwältigenden Nachfrage konnten wir nur acht Kids bei diesem Projekt betreuen.
Die Ergebnisse waren super! Da wir den Jugendlichen nur unsere groben Vorstellungen und die Ausgangsmaterialien erklärt haben, ohne ihnen Bilder oder Videos zu zeigen, war Kreativität gefragt – und die kam! Am Schluss hatten wir 8 verschiedene Bots: Die meisten mit Excenter-Motorantrieb, einen mit doppeltem Direktantrieb und ein Propellerantrieb. Die Bots standen auf Stahlfedern (aus alten Kugelschreibern), Draht und Pfeifenputzern und waren teilweise wild geschmückt. Nur die Sonne hat nicht so mitgespielt. Daher mussten wir für den Solarbetrieb einen leistungsstarken Baustrahler bemühen.
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Archiv des Autors: Tom Branz
Das FabLab auf dem Berufsinfotag
Das FabLab war auf dem Rothenburger Berufsinfotag 2015 mit dem 3D-Drucker, einer Slideshow und einem Bündel Flyer vertreten. Der Wagen mit dem Drucker stand direkt vor den benachbarten Ständen von Ebalta und Stiegele und war ein super Eye-catcher.
Der Drucker war ständig umlagert und es gingen einige Flyer weg. Mal sehen, ob wir bei einigen Leute das Interesse wecken konnten.
FabLab-Schild
Küchenumbau
Frabjous-Stern
Nachdem ich in Thingiverse den Frabjous-Stern entdeckt habe, musste ich ihn nachbauen. Also hab ich die 30 identischen Teile auf 3 mm Materialstärke umgerechnet und mit dem Lasercutter aus Sperrholz ausgeschnitten.
Das Zusammensetzen war nicht so einfach, da man zum einen die genaue Reihenfolge einhalten muss und zum anderen die Einzelteile zusammengeklebt werden mussten.
Also hab ich die Teile mit Spiralfederklipps konstruiert und erneut aus 3 mm Pappelsperrholz geschnitten. Immernoch nicht einfach zusammenzusetzen aber das Gefrickel mit dem Kleben kann man sich sparen. Die Klipps sind für das Holz etwas filigran, so dass ich wegen Bruch 40 Teile brauchte – aber hej – der Frabjous steht!
Mit Acrylglas ist es bestimmt einfacher. Dafür sollten die Klipps aber nochmals angepasst werden.
RasPi-Fire
Was Sinnvolles aus dem 3D-Drucker
Beim letzten Saubermachen des Lasercutters hat es mich zum mindestens 23. mal genervt, dass die Cutter-Reste an den Gitterbodenkanten hängen bleiben.
Also hat Jakob 2 Abscheider entworfen und mit dem 3D-Drucker ausgedruckt. Hightechmäßig mit Doppelklebeband befestigt sollte es seinen Dienst tun. Damit das Cutter-Reinigen ab jetzt mehr Spaß macht.
Glas gravieren mit dem Lasercutter
Ferienprogrammaktion 2014
Herstellen und Auslegen eines elektronischen Multi-Geocaches in Rothenburg. So zu sagen eine Schnitzeljagd mit GPS durch Rothenburg mit elektronischen Hinweisen bei jeder Station.
Für jeden Cache wurde eine Platine mit elektronischen Bauteilen inklusive einer 7-Segment-Anzeige und eines Magnetschalters aufgelötet und mit einem Arduino verbunden. Nun kann mit Hilfe eines Magneten die Anzeige aktiviert werden, die einem einen Hinweis auf den nächsten Cache gibt. Aufbau und Idee wurden der Zeitschrift c’t Hacks 2/2014 entnommen.
Die 10 Kids zwischen 11 und 13 Jahren wurden in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen hatten. Eine Gruppe suchte nach geeigneten Verstecken, eine Gruppe lötete und programmierte die Arduinos und eine dritte Gruppe fertigte wasserdichte Gehäuse für die Einheiten.
Zum Abschluss wurden die Geocaches noch versteckt und ein Probelauf gemacht.
Mal sehen wie sich der Multicache bewährt.
Lötfanten mit dem Lasercutter
Lötfanten sollen als „Dritte Hand“ bei Löten und Kleben dienen. Ich habe mir das Lötfantenprojekt des Eigenbaukombinat Halle (Danke – super Idee!) als Vorbild genommen und es mit Hilfe des Lasercutters nachgebaut. Meine alten Wäscheklammern waren allerdings nur 9 mm breit, so dass das Ganze ein wenig klein geworden ist.
Die 9 mm Breite hat mich zu 3 Schichten 3mm-Sperrholz gebracht, die zuerst gecuttet und dann verklebt wurden. Zur passgenauen Verbindung habe ich in die großen Teile 6mm-Löcher geschnitten, und beim Kleben Holzdübel durchgesteckt. Das hat gut funktioniert.
Die Bodenplatte hat ebenfalls 3 Schichten á 3mm. Um noch einen Fanten extra rauszuholen, habe ich bei der mittleren Schicht nur den Rahmen gecuttet und in der Mitte noch einen Fanten.
Wie ist es geworden? Ganz gut – aber wie gesagt etwas klein. Ich habe wieder mal gelernt, dass man auf dem Sperrholz gleich die Abdrücke der Schraubzwingen sieht, wenn man es mit dem Anpressdruck zu gut meint. Am Design kann man noch feilen. Die Klammern sind ein wenig schwergängig – halten dafür bombastisch.













