Archiv des Autors: Tom Branz

Ferienprogrammaktion 2014

Herstellen und Auslegen eines elektronischen Multi-Geocaches in Rothenburg. So zu sagen eine Schnitzeljagd mit GPS durch Rothenburg mit elektronischen Hinweisen bei jeder Station.

Für jeden Cache wurde eine Platine mit elektronischen Bauteilen inklusive einer 7-Segment-Anzeige und eines Magnetschalters aufgelötet und mit einem Arduino verbunden. Nun kann mit Hilfe eines Magneten die Anzeige aktiviert werden, die einem einen Hinweis auf den nächsten Cache gibt. Aufbau und Idee wurden der Zeitschrift c’t Hacks 2/2014 entnommen.

Arduinos

Arduinos: Gelötet und in einer Box

Die 10 Kids zwischen 11 und 13 Jahren wurden in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen hatten. Eine Gruppe suchte nach geeigneten Verstecken, eine Gruppe lötete und programmierte die Arduinos und eine dritte Gruppe fertigte wasserdichte Gehäuse für die Einheiten.

Ferienprogramm 2014

Kids und Tutoren beim Basteln

Zum Abschluss wurden die Geocaches noch versteckt und ein Probelauf gemacht.
Mal sehen wie sich der Multicache bewährt.

Lötfanten mit dem Lasercutter

Lötfanten sollen als „Dritte Hand“ bei Löten und Kleben dienen. Ich habe mir das Lötfantenprojekt des Eigenbaukombinat Halle (Danke – super Idee!) als Vorbild genommen und es mit Hilfe des Lasercutters nachgebaut. Meine alten Wäscheklammern waren allerdings nur 9 mm breit, so dass das Ganze ein wenig klein geworden ist.

Lötfanten in Action mit Einzelschicht

Die 9 mm Breite hat mich zu 3 Schichten 3mm-Sperrholz gebracht, die zuerst gecuttet und dann verklebt wurden. Zur passgenauen Verbindung habe ich in die großen Teile 6mm-Löcher geschnitten, und beim Kleben Holzdübel durchgesteckt. Das hat gut funktioniert.

Lötfanten in Action

Die Bodenplatte hat ebenfalls 3 Schichten á 3mm. Um noch einen Fanten extra rauszuholen, habe ich bei der mittleren Schicht nur den Rahmen gecuttet und in der Mitte noch einen Fanten.

Kissing fants

Wie ist es geworden? Ganz gut – aber wie gesagt etwas klein. Ich habe wieder mal gelernt, dass man auf dem Sperrholz gleich die Abdrücke der Schraubzwingen sieht, wenn man es mit dem Anpressdruck zu gut meint. Am Design kann man noch feilen. Die Klammern sind ein wenig schwergängig – halten dafür bombastisch.

 

Wer Breadboards aufklebt, verliert!

Ich habe heute versucht, ein aufgeklebtes Breadboard wieder abzulösen, und musste feststellen, dass die Kontakte nur auf die Rückseite des Doppelklebebands aufgeklebt sind (sorry Paul!). D.h. wenn man das Board ablöst, muss man damit rechnen, dass die Kontakte mit haften bleiben. Also rechtzeitig überlegen, wie man es befestigt.

Zerstörtes Breadboard

Zerstörtes Breadboard nach dem Ablöseversuch.

Stifte gravieren mit dem Lasercutter

Franziska kam heute mit selbstgedrechselten Füllern und Kulis und hat darauf mit dem Lasercutter Namen graviert.

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Franziska und ihre Füller

Wie empfohlen, wurde erst mal ein Testobjekt graviert. Das funktionierte erst mal gar nicht, weil wohl das Buchenholz zu hart war. Aber Franziska hat sich mit den Cutter-Parametern so lange rumgespielt, bis es gepasst hat.

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Die Rundung hat keine Probleme gemacht. Die unterschiedlichen Holzarten schon eher. Das Ergebnis ist aber super geworden.

Cracker-Lasern

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Schablone zur Laserbeschriftung von Aldi-Crackern mit dem Laser-Cutter aus Sperrholz geschnitten, Kekse eingelegt und mit den dargestellten Einstellungen graviert.
Sieht super aus – schmeckt aber nicht besonders! Kein Wunder, die Garvur wird rausgebrannt.
Mit power=10 ist die Linie noch feiner und der Geschmack besser. Die Einstellungen kann man aber noch optimieren. Mit power=5 sah man fast gar nichts.
Als nächstes kommen Butterkekse dran, nachdem ein erster Gravurtest mit Stesie’s Banane nicht besonders gut ausgesehen hat. Die Banane wurde bei dem Versuch aber weder gequält noch nachhaltig verletzt.

Versuche mit Paohedra-Stecksystem

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Nachdem ein wenig Karton zu recyceln war, hab ich mir aus Thingiverse die Vorlage für das Paohedra-Stecksystem runtergeladen, mit dem Lasercutter geschnitten und mit viel Geduld verschiedene Formen zusammengesteckt. Sieht klasse aus. Der Karton reißt leider sehr leicht. Es geht daher mit Kunststofffolie oder dünnerem und damit flexiblerem Papier wahrscheinlich besser.