Archiv des Autors: Tom Branz

Umbau der FabLab-Tische

Nicht erschrecken, wenn ihr nächstes mal ins FabLab kommt. Die Aufteilung der Tische hat ein Update bekommen.
Die Werktische wurden testweise im rechten Winkel aufgestellt um dahinter mehr Platz zu bekommen. Vielleicht bekommen wir hier doch noch eine bequeme Besprechungsecke rein. Wenn wir hinter den Tischen ein breites Brett befestigen, könnten wir dieses als Werkzeugwand und Abschirmung nutzen.
Die PC-Tische wurden verbreitert, mit Gewindestangen verbunden und in der Mitte mit einem Ablageregal versehen. Hier können noch Steckdosenleisten und Switches befestigt werden. Auf der Längsseite klafft zwischen den Tischen noch ein 50cm breiter Spalt, der noch abgedeckt wird. Dadurch entstehen 8 bequeme PC-Arbeitsplätze.
Schaut es Euch an!

Schalter-Box für Weihnachtskrippe

Nachdem Christoph beim Sommerferienprogramm das erste mal im Rothenburger FabLab war, hat er eine Woche später beim OpenLab sein erstes Projekt umgesetzt – eine MDF-Box um einen Doppelschalter zum Schalten von Lampen und Sternen bei einer Weihnachtskrippe. Zum Glück gibt es die Inkscape-Erweiterung „Tabbed Box Maker“, mit der man ganz einfach eine Kiste mit den eigenen Maßen konstruieren kann, um sie später mit dem Laser-Cutter aus Sperrholz oder MDF auszuschneiden. Dazu noch ein paar Löcher für Kabel, Schrauben und zum Öffnen und eine sinnvolle Gravur von Symbolen – und fertig ist die Kiste.

Schalter-Box

Schalter-Box für Weihnachtskrippe

Bot-Basteln beim Sommerferienprogramm

Dieses Jahr stand der Bau von solarbetriebenen Mini-Bots auf dem Programm – und wurde zum vollen Erfolg. Christoph hatte bereits die nötigen elektronischen Bauteile besorgt: Kleine Solarpanels, kleine Vibrationsmotoren und Sensormotoren aus entsorgten DVD-Laufwerken. Außerdem hatten wir natürlich alles mögliche aus dem Lab. Trotz einer überwältigenden Nachfrage konnten wir nur acht Kids bei diesem Projekt betreuen.
Die Ergebnisse waren super! Da wir den Jugendlichen nur unsere groben Vorstellungen und die Ausgangsmaterialien erklärt haben, ohne ihnen Bilder oder Videos zu zeigen, war Kreativität gefragt – und die kam! Am Schluss hatten wir 8 verschiedene Bots: Die meisten mit Excenter-Motorantrieb, einen mit doppeltem Direktantrieb und ein Propellerantrieb. Die Bots standen auf Stahlfedern (aus alten Kugelschreibern), Draht und Pfeifenputzern und waren teilweise wild geschmückt. Nur die Sonne hat nicht so mitgespielt. Daher mussten wir für den Solarbetrieb einen leistungsstarken Baustrahler bemühen.
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Das FabLab auf dem Berufsinfotag

Das FabLab war auf dem Rothenburger Berufsinfotag 2015 mit dem 3D-Drucker, einer Slideshow und einem Bündel Flyer vertreten. Der Wagen mit dem Drucker stand direkt vor den benachbarten Ständen von Ebalta und Stiegele und war ein super Eye-catcher.

Die FabLab-Präsentation vorm Beginn der Ausstellung

Die FabLab-Präsentation vorm Beginn der Ausstellung

Der Drucker war ständig umlagert und es gingen einige Flyer weg. Mal sehen, ob wir bei einigen Leute das Interesse wecken konnten.

Frabjous-Stern

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Frabjous-Evolution

Nachdem ich in Thingiverse den Frabjous-Stern entdeckt habe, musste ich ihn nachbauen. Also hab ich die 30 identischen Teile auf 3 mm Materialstärke umgerechnet und mit dem Lasercutter aus Sperrholz ausgeschnitten.
Das Zusammensetzen war nicht so einfach, da man zum einen die genaue Reihenfolge einhalten muss und zum anderen die Einzelteile zusammengeklebt werden mussten.
Also hab ich die Teile mit Spiralfederklipps konstruiert und erneut aus 3 mm Pappelsperrholz geschnitten. Immernoch nicht einfach zusammenzusetzen aber das Gefrickel mit dem Kleben kann man sich sparen. Die Klipps sind für das Holz etwas filigran, so dass ich wegen Bruch 40 Teile brauchte – aber hej – der Frabjous steht!
Mit Acrylglas ist es bestimmt einfacher. Dafür sollten die Klipps aber nochmals angepasst werden.

Was Sinnvolles aus dem 3D-Drucker

Beim letzten Saubermachen des Lasercutters hat es mich zum mindestens 23. mal genervt, dass die Cutter-Reste an den Gitterbodenkanten hängen bleiben.
Also hat Jakob 2 Abscheider entworfen und mit dem 3D-Drucker ausgedruckt. Hightechmäßig mit Doppelklebeband befestigt sollte es seinen Dienst tun. Damit das Cutter-Reinigen ab jetzt mehr Spaß macht.

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Resteabscheider für den Lasercutter