Allen, die in der letzten Woche im FabLab vorbeigeschaut haben, ist das neue Schwergewicht auf der Werkbank bestimmt schon aufgefallen: Ein großer Epilog-Zing-24-Lasercutter, den wir zu zweit ins Lab gewuchtet haben.
Das gebrauchte Gerät ist eine großzügige Spende der Firma Electrolux – und hatte sogar noch die passende Abluftanlage im Gepäck. Ein riesiges Dankeschön dafür im Namen des gesamten FabLabs!
Der Laser selbst entspricht technisch unserem bisherigen Epilog Zing. Der entscheidende Vorteil liegt in der Größe:
- Mehr Schnittfläche: Statt der gewohnten Maße bietet das neue Modell 30 x 60 cm Schnittfläche – das sind satte 20 cm mehr Schnittbreite für eure Holz-, Acryl- und Materialprojekte!
- Schnittstelle für Abwälzvorrichtung: Wir haben die Vorrichtung noch nicht – könnten sie aber anschließen. Damit kann man Becher, Flaschen, Vasen und weitere runde Gegenstände rundherum gravieren.
- Besser Wartbarkeit: Das Gerät ist nicht nur 20 cm breiter. Es ist überall größer und erleichtert daher den Zugriff auf das Innenleben. Es gibt auch vorne eine Ladklappe und der Umlenkarm verdeckt im Ruhezustand nicht mehr die Schnittfläche.
- Gleiche Bedienung: Da es sich um denselben Lasertyp wie im alten Zing handelt, bleibt die Ansteuerung via Inkscape und Visicut gewohnt unkompliziert.
Der Nachteil liegt ebenfalls in der Größe: Das Gerät ist in alle Richtungen größer (965 x 692 x 381 mm) und wiegt ca. 64 kg.
Status & Ausblick
Ganz ohne Hürden ging es wie gewohnt nicht ab, aber Christoph hat den Laser mit ein wenig Anlaufschwierigkeiten bereits erfolgreich zum Laufen gebracht! Der CO2-Laser und die Elektronik leben also noch.
Mittelfristig ist der Plan, unseren alten Zing durch dieses Gerät zu ersetzen. Die Größe und das Gewicht machen das aber nicht so einfach. Es erfordert noch einen Umbau und Abstützung der Standfläche.

